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Malteser Bad Kreuznach

Azubis gefordert bei großer Rettungsdienst-Simulation

17.06.2012

Insgesamt rund 60 Auszubildende zum Rettungsassistenten durften am 17. Juni ihr Können unter realistischen Bedingungen unter Beweis stellen. Patienten, die von geschminkten Mimen gespielt wurden, waren dazu in ganz Mainz verteilt worden. Die Malteser aus Bad Kreuznach waren mit 3 Personen an diesem Projekt beteiligt.

"Die Azubis sollen den Tag so realitätsnah wie möglich erleben. Deshalb hatten wir rund 20 Szenarien vorbereitet - vom Treppensturz bis zum schweren Verkehrsunfall", erklärt Organisator Alexander Pohl von den Maltesern Mainz. Ziel der Übung war es, mit den Auszubildenden raus aus dem Schulungsraum und rein in ein realistisches Umfeld zu gehen. Die Mimen und Szenarien waren so gut vorbereitet, dass man schnell vergaß, dass es sich nur um eine Übung handelt. Der Tag hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und nochmal eindrucksvoll gezeigt, wie viel Verantwortung in der Arbeit im Rettungsdienst steckt.

Die jungen Leute aus Rheinland-Pfalz und Hessen konnten im Durchschnitt neun Szenarien abarbeiten, zu denen sie von einer eigens eingerichteten Leitstelle gerufen wurden. Besonders herausfordernd war ein großer gemeinschaftlicher Übungseinsatz am Nachmittag, bei dem ein Verkehrsunfall mit 15 Verletzten simuliert wurde. "Im Normalfall sind die Azubis mit erfahrenen Kollegen unterwegs - nun haben sie miterlebt, wie es ist, eigenverantwortlich die Versorgung von Patienten zu übernehmen", sagt Alexander Pohl. Die älteren Kollegen waren als Beobachter der Einsätze vor Ort und gaben im Anschluss eine individuelle Rückmeldung. Dies zeigte den angehenden Rettungsassistenten, was sie schon beherrschen und welche Dinge noch dazu gelernt werden müssen.

 

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