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Malteser Bad Kreuznach

Therapiehunde

Tiere animieren zu körperlicher Bewegung, spenden Trost bei Einsamkeit und Traurigkeit. Für einen Hund ist es unwichtig, ob ein Mensch alt, krank oder behindert ist. Aus diesem Grund haben die Malteser Bad Kreuznach eine Therapiehundestaffel gegründet, in der unsere geprüften Hunde mit ihren ebenfalls ausgebildeten Hundeführern in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern oder im privaten Bereich nach ärztlicher und therapeutischer Rücksprache zum Einsatz kommen. Unser Therapiehundeteam hilft bei der Förderung der motorischen und geistigen Entwicklung bei Kindern, hilft bei der Wiederherstellung von verloren gegangenen Fähigkeiten (z.B. bei Schlaganfallpatienten) oder bietet einfach die Möglichkeit am sozialen Leben teilzunehmen.

Unsere Hundestaffel finanziert sich ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement und Spenden, daher freuen sich unsere Helferinnen und Helfer über jede Spende. Unsere Bankverbindung finden Sie am rechten Seitenrand.
Wenn Sie unsere Therapiehundestaffel durch eine Sachspende unterstützen wollen, setzen Sie sich bitte zunächst mit unserer Ansprechpartnerin Frau Anne-Marie Welter in Verbindung.

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Anne-Marie Welter
Leiterin soziales Ehrenamt, Leiterin Therapiehundestaffel

E-Mail senden

 

 

 

Mehr als 70 Helferinnen und Helfer engagieren sich mittlerweile ehrenamtlich mit ihren Hunden in der Therapiehundestaffel der Malteser Bad Kreuznach. In den letzten Jahren hat der Besuchs- und

Betreuungsdienst immer wieder gezeigt, wie positiv sich der Besuch

unserer Teams auf die betreuten Personen auswirkt.

Menschen, die z.B. seit mehreren Jahren an den Rollstuhl oder an

das Bett gefesselt sind und kaum soziale Kontakte pflegen können, freuen

sich über die Zuneigung, die die Therapiehunde ihnen entgegenbringen. 

Neben den Therapieeinsätzen finden regelmäßig gemeinsame Treffen zum Austausch, sowie zur Vor- und Nachbereitung statt.

Unsere Helfer besuchen alleine mit ihrem Hund oder in Teams mit mehreren Hunden und Helfern unterschiedlichste Einrichtungen sowie Privatpersonen.

 

 

Unsere Teams kommen bei der vielfältigen Betreuung von kranken, jungen und alten, dementen aber auch seelisch, körperlich, geistig und sozial benachteiligten Menschen zum Einsatz. Sie sollen genau dort helfen, wo Menschen Grenzen haben oder eigene Begrenzungen zum Hindernis eines menschlichen Miteinanders  werden.
Die ausgebildeten Hunde geben diesen Menschen neues Selbstvertrauen, einen festen Halt, Motivation und das Gefühl von Geborgenheit.

Die Hundetherapie ist vergleichbar mit der  Delphintherapie, da die Tiere auf die Patienten sehr beruhigend wirken und sich deren Befindlichkeit sowie Gemütszustand bereits durch die reine Anwesenheit bessert.
Therapiehunde sind auch Schmuse- und Streichelhunde, die in vielen Bereichen gezielt eingesetzt werden:

  • in Alten/Senioren- und Pflegeheimen
  • im Hospiz
  • bei auffälligen oder behinderten Kindern
  • bei missbrauchten und misshandelten Kindern
  • bei hyperaktiven oder depressiven Menschen
  • bei Koma und Wachkomapatienten
  • bei Patienten mit HIV, Krebs, etc.
  • bei Patienten in / nach Reha Maßnahmen/Kliniken
  • in einer Einrichtung wie in Schulen und Tagesstätten
  • in Kindergärten und Kinderheimen
  • in verschiedenen Praxen wie Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie
  • in Krankenhäusern und Psychiatrien
  • in Behindertenheimen, Wohngruppen
  • Hausbesuche bei gehbehinderten/bettlägerigen/behinderten Menschen
  • zur Begleitung unserer Notfallseelsorgern
  • Überall dort, wo ein spezieller Freund, Begleiter und Helfer gebraucht wird!

 

 

Zum zertifizierten Therapiehund kann ein vom Wesen her geeigneter Hund nur dann
werden, wenn er den umfangreichen Eignungstest bestanden hat und gemeinsam
mit seinem Hundeführer eine umfangreiche Ausbildung in Theorie und Praxis
durchläuft.Therapiehund

Der Eignungstest besteht aus einem erweiterten Wesenstest, in, für den Hund fremder Umgebung. Es werden vor allem soziales Verhalten, Interaktionen im Bereich Hund - Hund, Mensch – Hund und Hund - Mensch getestet, auch psychische Stabilität des Hundes  gegenüber Geräuschen, Gerüchen, Bewegungen, Bedrängen und Festhalten, Streicheln und Futteraufnahme gehören dazu.

Besteht der Hund den Test, kann er an der Grundausbildung mit seinem Halter teilnehmen. Hier wird tiefgreifendes Wissen für Mensch und „der letzte Schliff“ im Bereich Grunderziehung vermittelt. Der Hundehalter lernt in Theorie und Praxis durch Einzelübungen und in der Gruppe unter Ablenkung mit seinem Hund zusammenzuarbeiten, diesen zu verstehen und wird ebenso im Umgang mit Hund und Bewohnern/Patienten geschult. Diese so ausgebildeten Hunde verfügen über deutlich weiterreichende Fähigkeiten als nur den üblichen Grundgehorsam mit „Sitz,Platz, Bleib,...).Therapiehund während der Ausbildung

 

 

Vorrausetzungen sind, ein aktuelles tierärztliches Gesundheitszeugnis, regelmäßige Impfungen und Entwurmungen, sowie Parasitenprophylaxe und auch der Nachweis einer Hundehalterhaftpflichtversicherung und die peinliche Pflege des Tieres.

Weitere Vorraussetzung für derartige Einsätze sind Freude an der Arbeit und Einfühlungsvermögen des Hundes und auch der Begleitperson, sowie die enge Zusammenarbeit mit Verwaltungs-, Betreuungs- und Pflegepersonal.

Diese eineinhalbjährige Grundausbildung wird unterteilt durch eine Zwischenprüfung. Sie besteht aus einer umfangreichen schriftlichen theoretischen und einer praktischen Prüfung im Rollenspiel mit fremder Person. Hier muss ein gestellter Besuch gespielt werden, nach dessen Bestehen das Mensch-Hund-Team unter Anleitung von bereits geprüften Teams in den Einsatz mitgeht um praktische Erfahrungen in Einrichtungen zu sammeln, die auch dokumentiert werden. Nach weiterer theoretischer Ausbildung folgt dann die praktische Abschlussprüfung in realer Situation im Altenheim. Weitere theoretische Aufgaben sind neben korrekter Führung der Unterlagen, das Ausarbeiten von Themen der Ausbildung und das Vortragen als Referat.
All diese Maßnahmen dienen genau wie die jährlichen Wesensüberprüfungen – wieder ein realer Besuch in einer Einrichtung - der Qualitätssicherung in der Ausbildung und im Einsatz.Therapiehund in Ausbildung

Nach mindestens einem Jahr Praxis in der Arbeit, sind weitere Zusatzausbildungen im Bereich Behinderte, sowie Kinder und PSNV (Psychosoziale Notfallversorgung) möglich, wenn Hund und Mensch sich dazu eignen.

Ausbildung und Weiterbildung unserer Therapiehunde-Teams sind wichtig, um eine höchstmögliche dauerhafte Qualität und Sicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten. Ohne einen speziell geschulten Hundeführer, der durch diese Ausbildung therapeutische Arbeit leisten kann, ist ein Therapiehund nicht denkbar - und eben dies macht den Unterschied zum Besuchshund und Pseudo- Therapiehund mit eintägiger- bzw. Wochenend – Ausbildung aus.

 

2011 erhielt die Leiterin und Gründerin der Malteser Therapiehundestaffel Bad Kreuznach für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement den Ehrenamtspreis "Ehrensache" des SWR und des Landes Rheinland-Pfalz.

Anne-Marie Welter nach der PreisverleihungDer Preis wurde durch Jury-Mitglied Julia Neigel während einer Live-Show im Rahmen des Ehrenamtstages in Simmern überreicht.
Hier finden Sie das Video der Preisverleihung.

Mit dem „Ehrensache“-Preis des SWR werden herausragende Menschen für ihr ehrenamtliches
Engagement geehrt. Die Auszeichnung wurde 2011 zum elften Mal verliehen.
Nähere Informationen zum "Ehrensache"-Preis finden Sie unter www.wir-tun-was.de

Anne-Marie Welter ist seit ihrem 14. Lebensjahr ehrenamtlich bei den Maltesern tätig. Neben der Leitung der Therapiehundestaffel engagiert sie sich außerdem im Besuchs- und Betreuungsdienst.

Weitere Informationen

"hundkatzemaus"

Die Sendung auf VOX mit unserer Therapiehundestaffel verpasst?
Hier noch einmal die gesamte Folge zum anschauen.


Unsere Bankverbindung für Ihre Spende:

Malteser Hilfsdienst e.V.
Bad Kreuznach
Sparkasse Rhein-Nahe
Konto: 100 461 83
BLZ: 560 501 80

IBAN: DE 88 5605 0180 0010 0461 83

Interessieren Sie sich näher für unsere Therapiehundestaffel?
Hier finden Sie weitere Informationen.

Hundetrainer

Wenn Sie sich mehr für die Arbeit unseres Hundetrainers interessieren,  besuchen Sie ihn doch einmal unter http://www.jens-strube.de

 

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE75370601201201221443  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7